25 Nov
2009
"Fashion-Fotografie" von Michael Gelfert

"Fashion-Fotografie" von Michael Gelfert

Update: Jetzt verfügbar. Leseproben finden sich HIER.
Errata finden sich hier.

Das Buch enthält Begriffsdefinitionen (Fashion, Lifestyle, Katalog-Mode, High Fashion), Tipps zur Wahl der richtigen Ausrüstung unter bestimmten Prämissen (nicht nur als Einkaufsberatung sondern auch zur Vorbereitung auf Shootings) und ein umfangreiches Kapitel über Anwendung und Wirkung von über 20 Lichtformern.

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25 Aug
2010

Heute habe ich ausnahmsweise mal einen echten Einkaufstipp und gleichzeitig eine persönliche Empfehlung.

Phase One baut nicht nur grandiose Digitalrückteile für Mittelformat- und Großformatkameras (habe ich u.a. für mein Buch getestet und darin beschrieben).

Ihre Software Capture One (in der aktuellen Version 5) ist auch einer der angesehensten und besten RAW-Konverter auf dem Markt. Die Software arbeitet nicht nur mit Rohdaten (,TIFFs, JPEGs) der eigenen Kameramodelle, sondern auch mit denen so ziemlich aller aktuell erhältlichen DSLRs.

Capture One 5.1

Capture One 5.1

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20 Aug
2010

Eine (wenn nicht DIE) Schlüsselkomponente der Photographie ist Licht.

understanding lightDas Verstehen und Nutzen von Licht ist ein wichtiger Punkt auf dem Weg vom “Knipser” zum Photographen.

Um Licht wirklich “kennen” zu können, muß man lernen, daß Licht verschiedene Charackteristika hat, die beeinflussen, wie Bilder gesehen werden und wie sie sich “anfühlen”:

  • Intensität
  • Form (hart oder weich und alles dazwischen)
  • Richtung
  • Qualität
  • Farbe

Heute schreibe ich über Farbe.

Licht hat nicht EINE spezielle Farbe. Die Farbe variiert je nachdem von wo das Licht ausgestrahlt oder von was es reflektiert wird.

Das ist der Grund, warum Ihr die “Weißabgleich”-Einstellung in Eurer Digitalkamera habt und warum Konversionsfilter in der (noch nicht so lange) vergangenen analogen Ära verwendet wurden.

Der Zweck des WB (white balance = Weißabgleich) ist es, die Farbwiedergabe der Kamera an die Temperatur des Lichtes anzupassen. Das ist etwas, daß unser Gehirn automatisch tut – deshalb merkt man als Untrainierter oft gar nicht, wie unterschiedlich die Lichtfarbe im echten Leben wirklich ist.

Die Bezeichnung “Temperatur” und die Kelvin-Werte in denen sie gemessen wird stammen von der Farbe eines erhitzten (theoretischen) Materials, das bei den entsprechenden Temperaturen in der selben Farbe glüht. In diesem theoretischen Modell rangiert die Farbe von orange/gelb bis blau. Das Licht, das manche künstlichen Lichtquellen wie Leuchtstoffröhren ausstrahlen, passt nicht in dieses Modell. Deshalb wird es durch eine weitere Achse beim Weißabgleich kompensiert, die von grün nach magenta reicht (aus diesem Grund sind diese Werte auch NICHT in Kelvin angegeben).

Dennoch, obwohl es immer einen korrekten Weißabgleich und Farbwiedergabe gibt, ist korrekt nicht immer das Beste.

Portrait in WB adjustment 1

Beauty-Portrait in WB Einstellung 1

Portrait in WB adjustment 2

Beauty-Portrait in WB Einstellung 2

Portrait in WB adjustment 3

Beauty-Portrait in WB Einstellung 3

Portrait in WB adjustment 4

Beauty-Portrait in WB Einstellung 4

Portrait in WB adjustment 5

Beauty-Portrait in WB Einstellung 5

Portrait in WB adjustment 6

Beauty-Portrait in WB Einstellung 6

Denkt daran, daß wir Künstler sind, mit dem Ziel, Gefühle und Stimmungen mit und in unseren Photographien auszudrücken und hervorzurufen.
Farbe spielt eine wichtige psychologische Rolle bei der Art, wie wir Dinge empfinden.
Farbe in unseren Bildern zu kontrollieren und zu nutzen ist ein künstlerisches Mittel, unsere Ziele zu erreichen.

Benutzt Eure Macht weise! ;-)

12 Aug
2010

Einen meiner Assistenten plagt zur Zeit eine Frage, die sicher viele von Euch auch schon gequält hat oder die Ihr schon öfter hörtet. Die “1000 $ question”, gefunden bei Adobe, hat mich inspiriert, hier darüber zu schreiben.

Mein Assistent hat bereits eine DSLR, 2 günstige Objektive (Reichweite von 18-200 mm), einen einfachen Aufsteckblitz und ein einfaches Stativ. Er hat also die typische Erstausstattung zusammen.

Kamera Frage 350x262 Die Upgrade FrageEr möchte nun seine Photographie auf “die nächste Stufe” bringen, sich stärker für das Thema engagieren, mehr Modelphotographie machen.

Die Frage ist nun: Bei einem Budget von grob 1000 Euro (oder weniger), in was sollte man als Nächstes investieren?

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07 Aug
2010

Die letzten 5 Tage gab es wirklich widerlich viel von mir zu sehen, lesen und hören.

Wer noch nicht alles entdeckt hat und sich das zutraut, kann sich die volle Dröhnung mit der folgenden Zusammenfassung verpassen:

  1. Jeden Tag von Mo bis Fr gab es einen Teil meines Tests zu den Pocket Wizard FlexTT5 zu lesen. Die Links dazu findet Ihr alle im Beitrag vor diesem.
  2. Julia von Fotoholiker wollte es dem Netz nicht ersparen, mich und einen bunten Querschnitt meiner Arbeiten der letzten Jahre Ihren Lesern vorzustellen: Fotoholiker.com
  3. teaser 874 gross Volle DröhnungFotoTV hat das dritte und bisher letzte Video von mir online gestellt: Schlanklicht.
    Wer noch kein Abo hat, jetzt aber eines will, würde mir einen Gefallen tun, wenn er/sie es nach dem Klick auf das Banner unter “Links & Partner” bestellt. Der Link ganz vorne in diesem Absatz hat dieselbe Funktion. Wer suchet, der findet noch 2 weitere Videos von mir dort.

    Ich zapple (vor allem mit Kopf und Hals) im Video bisweilen rum wie ein debiles Eichhörnchen auf LSD, aber den Schnitt und die Illustrationen finde ich grandios. In diesen beiden Punkten vielleicht das beste Video dort, das ich kenne.
    Die Gründe für meine Zappeleien waren übrigens vor allem meine Nervosität beim ersten Dreh und die resultierenden dauernden Blackouts. Wer mich näher kennt weiß außerdem, daß ich Fotografie immer mit viel Leidenschaft und Gesten erläutere – was ich im Video etwas unterdrücken mußte. Das hat sich dann in Hals, Kopf und Gesicht entladen…

  4. Wer unbedingt immer als erster wissen will, wenn es auf dem Blog (oder sonstwo) was neues von mir gibt oder mich stalken möchte, der findet mich seit einiger Zeit auch bei Twitter.
    Aktuell eines der wenigen Kommunikationsmittel, das ich aktiv nutze.
    Wenn man sich bei den Tweets mit Kleinigkeiten weitgehend zurückhält und nicht jedem Kaffeekocher (kleine Anspielung) folgt, finde ich es überraschend effektiv.
  5. Wer nur die neuesten Beiträge im Blog nicht verpassen will, für den empfielt sich wohl der RSS-Feed.

So long, and thanks for the fish!

(DAS war jetzt mal ne Insider-Anspielung, die nur ICH verstehen kann…)

06 Aug
2010

Auf Grund der Länge des Artikels zum Pocket Wizard FlexTT5-Test haben (der andere) Michael und ich beschlossen, ihn als mehrteiligen “Cross-Site-Beitrag” umzusetzen.

Die Teile 1, 2 und 3 findet Ihr auf Fotografr.de, die Teile 4 und 5 hier.

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Reichweite und Störanfälligkeit

Ich werde auch hier nicht zum theoretischen Ansatz verfallen. Wir haben ein paar praxisrelevante Test zur Reichweite und zur Störanfälligkeit gemacht.
Mit Störanfälligkeit meine ich, wie gut das Auslösesignal mit Hindernissen klarkommt. Mein Assistent stellte sich hinter eine leichte Holz-/Glastür und eine Feuerschutztür und konnte den Blitz (einen Porty) noch problemlos auslösen.
Ging er dann noch eine Treppe höher, war das Auslösen nicht mehr zuverlässig.
Erstaunlicherweise schafften sowohl der Elinchrom Skyport als auch der Hensel Strobe Wizard Plus bessere Ergebnisse. Auch auf der Treppe lösten sie noch zuverlässig aus.

Beim reinen Reichweitentest überzeugten die FlexTT5 dafür völlig (und das sogar mit einem als Störquelle verschrieenen Speedlite 580EXII). Etwa 80 bis 85 Meter waren auch mit E-TTL machbar. Wie weit das in der Praxis ist, zeigen folgende beiden Bilder. Ich denke, mehr Reichweite dürfte man nur sehr selten benötigen (z.B. als professioneller Sportfotograf mit Supertele-Optiken).

Dieses Making of-Bild zeigt meine Position relativ zum Model bei maximaler Reichweite des FlexTT5 mit E-TTL. Um das Suchbild zu erleichtern, habe ich den Pfeil eingefügt.

Dieses Making of-Bild zeigt meine Position relativ zum Model bei maximaler Reichweite des FlexTT5 mit E-TTL. Um das Suchbild zu erleichtern, habe ich den Pfeil eingefügt.

Hier das Bild, daß ich vom Model gemacht habe. Wie man sieht, hat der Blitz dabei ausgelöst. Verwendet habe ich eine 200 mm Brennweite mit einem 1,4fach-Konverter (=280 mm Brennweite) an einer Canon EOS 40D (Crop-Faktor 1,6).

Hier das Bild, daß ich vom Model gemacht habe. Wie man sieht, hat der Blitz dabei ausgelöst. Verwendet habe ich eine 200 mm Brennweite mit einem 1,4fach-Konverter (=280 mm Brennweite) an einer Canon EOS 40D (Crop-Faktor 1,6).

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05 Aug
2010

Auf Grund der Länge des Artikels zum Pocket Wizard FlexTT5-Test haben (der andere) Michael und ich beschlossen,ihn als mehrteiligen “Cross-Site-Beitrag” umzusetzen.

Die Teile 1, 2 und 3 findet Ihr auf Fotografr.de, die Teile 4 und 5 hier.

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Ich wollte – nach Möglichkeit – in etwa gleiche Belichtung bei allen Bildern erreichen. Schleßlich war es mein Ziel, herauszufinden, welche Einstellungen noch brauchbare Bilder draußen produzieren.
Das Ganze ist gar nicht so einfach, wenn man draussen bei hellem Sonnenlicht nur das Kameradisplay als Anhaltspunkt hat.
An der Stelle eine kleine Bemerkung: Mein geliebter Belichtungsmesser konnte mir nicht allzu viel helfen dabei. Denn die Aufnahmen (bei kürzereren Synchronzeiten) nutzen nicht die volle Blitzenergie und so stimmt die Messung (oder Hochrechnung) leider nicht.

Natürlich wird es spätestens ab hier auch reichlich subjektiv (aber hey, es ist schließlich MEIN Praxistest!). Ich habe mich für einen Schnitt und Bildaufbau entschieden, wie ich ihn draußen vielleicht für Modeaufnahmen in etwa benutzen würde.

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31 Jul
2010

Es wurde gefordert – und hier ist er. Ein Artikel zum Thema “Making of”-Galerie. Und er ist gleichzeitig ein Review-Teaser (für Arme).

Wie von mir gewohnt, gehe ich aber keine ausgetretenen Pfade und werfe nicht einfach nur so Bilder in den Raum.

Nein, Ihr müßt auch noch Geschreibsel ertragen und bekommt ein paar fertige Bilder zu sehen.

Michael Gelfert bei der Arbeit im Studio

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13 Jul
2010

SportAction Buchverlosung: Sport und Action Fotografie – Mit Top Fotografen im GesprächAuf Fotografr.de gibt es seit heute von mir eine Gastrezension dieses Buches.

Passend dazu gibt es 1 Exemplar eben jenes Buches bei mir hier zu gewinnen.

Was müßt Ihr dafür tun? – Mir einen sinnvollen Kommentar (also passend zum Thema des jeweiligen Beitrages!) irgendwo in diesem Blog hinterlassen ODER dieses Blog an einem für jeden frei zugänglichen Ort verlinken und den Link dazu hier kundtun.

Kommentare im Stile von “ich will gewinnen” nehmen also nicht an der Verlosung teil.
Alle anderen sinnvollen Kommentaren von heute bis zum Teilnahmeschluss sind automatisch dabei.

Teilnahmeschluss ist der 20.07.2010. Barauszahlung und der Rechtsweg sind ausgeschlossen.

Viel Glück!

Update: Der Zufallsgenerator hat entschieden! Gewonnen hat Kommentar Nr. 18 seit Beginn der Verlosung und den schrieb Christoffer T. Timm! Herzlichen Glückwunsch!

11 Jul
2010
Portrait 04 233x350 Was ist der Unterschied zwischen Portrait und Lifestyle?

Portrait

Angesichts des letzten Blogbeitrags (Setting & Shooting zum Thema Lifestyle) finde ich es passend, auf die Unterscheidung von Lifestyle-Bildern und Portraits einzugehen.

Wie oft in der Fotografie liegen die beiden Bereiche bisweilen durchaus eng zusammen und sind schwer unterscheidbar.

Der Unterschied, der sich dann auch auf den Bildern zeigt, liegt wie oft in der Herangehensweise und dem Ziel des Shootings.

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03 Jul
2010

Gefällt Euch der Artikel? Ja? Nein? Schreibt mir einen Kommentar!

Heiß im Moment, oder? Da wäre eine kleine Abkühlung nicht schlecht…

Deshalb gibt es die heute zumindest in optischer Form.

Ich präsentiere: Ein Lifestyle-Shooting (wie Ihr Euch gewünscht habt) im Schnee.

Lifestyle Winter 12 347x350 Shooting & Lichtsetting: Lifestyle im WinterOK, das is gemein, denn zum exakten Nachmachen muß man noch mindestens ein halbes Jahr warten. Aber so wie wir unsere Umwelt kaputt machen und das Wetter deshalb Kapriolen dreht, stehen die Chancen nicht schlecht, das es schon so ca. ab nächsten Monat wieder schneit…

Nach dem vorangegangenen Lifestyle-Shooting war klar, daß für so etwas ein Porty nicht unbedingt die optimale Wahl ist, weil man oft eher wenig Blitzleistung braucht – zumindest, wenn man wenig Tiefenschärfe erreichen will. So weit läßt sich ein Porty jedoch nicht herunterregeln.

Also hab ich’s diesmal mit einem von mir sonst nicht so geliebten Ausrüstungsgegenstand versucht (auch, wenn viele von Euch bestimmt große Fans davon sind): dem Systemblitz. Dadurch wollte ich vermeiden, wieder auf “abdunkelndes Zubehör” zugreifen zu müssen. Denn neben der Möglichkeit, nur wenig Blitzleistung einzusetzen, ermöglicht mir der “FP”-Modus, auch kürzeste Belichtungszeiten zu wählen – trotz Blitzeinsatz.

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