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	<title>Licht(in)former &#187; Tutorial</title>
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	<description>Das Blog mit und über Licht &#38; Photographie</description>
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		<title>Bildkritik 3: Fashion-Aufnahme von Markus</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MiGel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ihr erinnert Euch sicher an meine Aktion, mir Eure Bilder zur Kritik einzuschicken. Es gab dazu bereits Kritiken hier und hier. Ein weiterer Leser hat zudem die Gelegenheit genutzt, gegen Gebühr zeitnah eine individuelle Bildkritik ohne Veröffentlichung zu bekommen. Wie ich bereits berichtet habe, sind leider fast alle noch nicht veröffentlichten Einsendungen (bis auf diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ihr erinnert Euch sicher an meine Aktion, <a href="../sonstiges/ausfuhrliche-bildkritik/" target="_blank">mir Eure Bilder zur Kritik einzuschicken</a>. Es gab dazu bereits Kritiken <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/tutorial/bildkritik-1-portrait-von-jurgen-aus-wien/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/tutorial/bildkritik-2-beauty-portrait-von-manuel-aus-schkeuditz/" target="_blank">hier</a>. Ein weiterer Leser hat zudem die Gelegenheit genutzt, gegen Gebühr zeitnah eine individuelle Bildkritik ohne Veröffentlichung zu bekommen. Wie ich <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/sonstiges/gewinnspiel-bildkritik/" target="_blank">bereits berichtet</a> habe, sind leider fast alle noch nicht veröffentlichten Einsendungen (bis auf diese hier) durch einen Computerfehler verloren gegangen. <span style="color: #ff0000;"><strong>Soll die Aktion also weitergehen, schickt mir neue Bilder!</strong></span></p>
<p><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7007_var1.jpg" rel="lightbox[4299]"><img class="alignleft size-medium wp-image-4303" title="Bildkritik: Fashion-Foto von Markus" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7007_var1-239x350.jpg" alt="DSC 7007 var1 239x350 Bildkritik 3: Fashion Aufnahme von Markus" width="239" height="350" /></a>Bild Nummer 3 kommt von Markus.</p>
<p>Markus schreibt zum Bild:</p>
<blockquote><p><em>Das Bild entstand während der Photokina 2010</em> <em>in Köln zusammen mit Jelena aus der MK.<br />
Location selbst war ein Mietstudio in Köln.</em><br />
<em>Tiefergehende Infos gibt es zu dem Bild eigentlich nicht.</em></p></blockquote>
<p>Nun also ohne langes Vorgeplänkel direkt zu meiner ausführlichen Kritik.<span id="more-4299"></span></p>
<p>Der <span style="color: #00ffff;"><strong>Bildaufbau</strong></span> orientiert sich, was die vertikale Aufteilung angeht, lose an der 2/3-Regel bzw. dem goldenen Schnitt. Ich würde soweit gehen zu behaupten, daß das immer ein guter Grundbaustein ist, der bei den meisten Bildern (vor allem von einzelnen Personen) passt. Natürlich gibt es da Ausnahmen, zu denen ich dieses Bild aber nicht zählen würde.<br />
Geht man davon aus, daß es sich um eine Aufnahme zur Präsentation der Kleidung (vor allem der Jacke) handelt, ist einerseits der über dem Model kaum vorhandene Platz nicht zu wenig, andererseits die Jacke im Bild vielleicht schon einen Tick zu tief.<br />
Zur Erinnerung: bei der Zwei-Drittel-Regel bzw. dem goldene Schnitt bekommt besonders das Bildelement im Drittel (oder eben im goldenen Schnitt) erhöhte Aufmerksamkeit. Das gilt hier wohl vor allem für den Mund. Die Augen, normalerweise das wichtigste in <em>Portraits</em>, liegen zu hoch. Die Jacke, ein zentrales Element in einer <em>Modeaufnahme</em>, liegt hingegen noch etwas zu tief. Natürlich ist bei einem so großen und platzeinnehmenden Element wie der Jacke im Gegensatz zu den Augen schwer zu sagen, wann sie nun &#8220;ausreichend&#8221; richtig platziert ist. Hier hilft nun ausprobieren und herantasten &#8211; und der persönliche Geschmack spielt eine wichtige Rolle. Unten habe ich mal meine Schnittvariante angefügt (ohne Rahmen), in der auch die Drittellinien markiert sind. Dort mag manchen der angeschnittene Kopf stören.<br />
Das Hochformat passt zu Bild, Pose und Model. Ein Querformat, das Platz z.B. für Text lassen würde, wäre aber ebenso denkbar. Durch den einfarbigen und sehr gleichmäßigen Hintergrund ist das aber auch in der Bearbeitung noch recht einfach nachträglich zu ergänzen.</p>
<p><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7007_var1_AndererSchnitt.jpg" rel="lightbox[4299]"><img class="alignleft size-full wp-image-4307" title="DSC_7007_var1_AndererSchnitt" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7007_var1_AndererSchnitt.jpg" alt="DSC 7007 var1 AndererSchnitt Bildkritik 3: Fashion Aufnahme von Markus" width="384" height="560" /></a><br />
Zur <span style="color: #00ffff;"><strong>Lichtführung</strong></span> hat uns Markus nicht viel verraten. Also bleibt uns nur die Bildanalyse. Dabei helfen grundsätzlich immer drei Dinge besonders: gut sichtbare Schatten, der Augenreflex (&#8220;Catchlight&#8221;) und Lichthöfe. Wirklich zuverlässig geht das allerdings nur am unbearbeiteten Bild, denn einige wichtige Faktoren könnten in der Post verändert worden sein.<br />
Die Augen sagen uns, daß von (mehr oder weniger) vorn nur ein Licht benutzt wurde. Zusammen mit dem deutlich sichtbaren Nasenschatten erraten wir auch deren Position: etwa auf Höhe des Modell-Halses/-Décolletés, vom Fotografen aus rechts.<br />
Die Höhe des Lichtes ist nicht optimal. Zum einen läßt sie viele Strukturen und Formen, wie z.B. das Kinn, sehr flach erscheinen. Zum anderen ist das auch der Grund dafür, warum der Nasenschatten so prominent über dem Gesicht liegt und sogar einen Teil des Auges abdeckt. Im Dekoltée ist ähnlich unschönes zu erkennen.<br />
Ich möchte betonen, dass ich nicht unbedingt zu den Leuten zähle, die Nasen- oder Kreuzschatten ZU kritisch beäugen. In diesem Fall fällt ersterer aber leider doch negativ auf. Schatten sind generell (und ich weiß das ich mich da wiederhole) essentiell für fast jedes Bild, denn sie schaffen Plastizität, Hervorhebung und Abtrennung. Schattenvermeidung kann deshalb (in der Regel) kein Ziel guter Photographie und Ausleuchtung sein &#8211; wohl aber das Wahren der Kontrolle über die Schatten. Das könnte in diesem Bild besser ausfallen.<br />
Die Lichthöhe, die ich hier als Nachteil aufführe, kann man unter Umständen auch als Vorteil benutzen (auf Kopfhöhe). Die Hautporen werden gut ausgeleuchtet und erscheinen somit ebenmäßiger. Bei einer Beauty-Aufnahme kann das gewünscht sein. Als solche würde ich dieses Bild aber nicht ansehen.</p>
<p>Das Licht scheint leider auch am Modell &#8220;vorbei zu schießen&#8221;. So ist zumindest zu erklären, warum die (von uns aus) linke Hand viel heller ist als die Haut am Bauch oder an der anderen Hand. Hier sieht man einen starken Lichtabfall. Offenbar liegt der &#8220;Hotspot&#8221; des Lichtes eher auf der hellen Hand.<br />
Das das Licht ziemlich &#8220;hart&#8221; ist, sieht man vor allem an den recht scharf gezeichneten Schatten und auch and em schnellen Lichtabfall vom &#8220;Spot&#8221; zum Rand hin.</p>
<div id="attachment_4342" class="wp-caption alignright" style="width: 348px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7007.jpg" rel="lightbox[4299]"><img class=" wp-image-4342  " title="Bildkritik - Das unbearbeitete Original von Markus" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7007.jpg" alt="DSC 7007 Bildkritik 3: Fashion Aufnahme von Markus" width="338" height="504" /></a><p class="wp-caption-text">Bildkritik - Das unbearbeitete Original von Markus</p></div>
<p>Ich habe bereits über &#8220;Licht- bzw. Schattenkontrolle&#8221; geschrieben. Das Bild ist ein gutes Beispiel, warum <span style="color: #00ffff;"><strong>geeignetes &#8220;Werkzeug&#8221;</strong></span> dafür so hilfreich ist. Ein Blitzbelichtungsmesser hätte mit 2 bis drei verschiedenen Messungen an verschiedenen Stellen des Modells schnell für Klarheit über die Helligkeitsverteilung gesorgt. Der Kontrolle des Bildkontrastes ist in diesem Fall ebenso sehr schwierig, mit dem hellen Hintergrund, den teilweise weißen Fellapplikationen, der recht gebräunten Haut des Modells und dunklen Kleidungsteilen. Das sind sehr viele verschiedene Helligkeitsstufen, die zusammen auf ein Bild gebannt werden müssen. Für falsche Belichtung gibt es da bei der Aufnahme eigentlich gar kein Spiel. Gerade bei solchen Bildern aber kann das Vorschaubild am Monitor täuschen. In den meisten Fällen belichtet/beleuchtet man das Motiv dann zu dunkel und den Hintergrund zu hell, wie auch hier geschehen.<br />
Der Weißabgleich bzw. die Hauttonfarbe liegt ebenfalls etwas daneben. Farbkarten/-tafeln, die man für eine Aufnahme ins Bild hält, helfen bei der späteren notwendigen Korrektur. Um das zu erkennen, ist allerdings auch ein <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/review-test/review-eizo-cg245w-teil-1/" target="_blank">farbstabiler</a> und <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/tutorial/angstthema-kalibrierung-teil-1/" target="_blank">kalibrierter</a> Monitor notwendig.</p>
<div id="attachment_4348" class="wp-caption alignleft" style="width: 268px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7007_Farbkorrektur.jpg" rel="lightbox[4299]"><img class=" wp-image-4348   " title="Bilkritik - Hier habe ich mich an einer groben Kontrast- und Farbanpassung versucht." src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7007_Farbkorrektur.jpg" alt="DSC 7007 Farbkorrektur Bildkritik 3: Fashion Aufnahme von Markus" width="258" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Bilkritik - Hier habe ich mich an einer groben Kontrast- und Farbanpassung versucht. (natürlich behebt das noch nicht die ungleiche Lichtverteilung)</p></div>
<p>Der <span style="color: #00ffff;"><strong>Hintergrund</strong></span> wurde ebenfalls angeblitzt. Da das Modell anscheinend noch recht nah an diesem Hintergrund steht (und die Stärke des Blitzes dafür anscheinend etwas zu hoch ist), ergeben sich auch die Lichtkanten an den Seiten des Modells. Sie &#8220;verschlanken&#8221; das Modell optisch noch weiter und separieren etwas vom Hintergrund. Da dieser im unbearbeiteten Bild jedoch völlig weiß ist und das Modell bereits sehr schlank, wäre das zum Aufnahmezeitpunkt allerdings nicht notwendig gewesen. Einen Nachteil sehe ich darin aber sonst nicht.</p>
<p>Der <span style="color: #00ffff;"><strong>Bildstil</strong></span> wirkt , vor allem durch den Hintergrund, größtenteils sehr hell, aber leider in sich nicht 100% stimmig. Markus hat das offenbar selbst erkannt und versucht, das durch die Bearbeitung etwas abzumildern. So wurde aus dem reinweißen Hintergrund ein hellgrauer und das Modell selbst aufgehellt, um die Elemente näher aneinander zu führen. Diese Überlegung ist sicher richtig.<br />
Leider passt zum dunkelhaarigen Modell mit den schwarzen Hosen und dem teilweise dunklen Oberteil kein so heller Bildstil, auch in abgeschwächter Form. Ein dunkleres Szenario (z.B. mit dunkelblauem oder braunem Hintergrund) hätte hingegen die Fellapplikationen der Jacke viel besser herausgestellt und somit das Outfit betont.</p>
<p>Das <span style="color: #00ffff;"><strong>Make up</strong></span> ist <em>relativ</em> dezent, womit es nicht zu stark vom Outfit ablenkt und es passt durchaus zum Typ des Modells.</p>
<p><strong></strong>Fehler im <span style="color: #00ffff;"><strong>Styling</strong></span> gibt es aber auch. So trägt das Modell viel zu viel Schmuck, der darüberhinaus auch wenig dezent ist. Schmuck sollte, wenn er nicht der eigentliche Bildgegenstand ist, bei einer Modeaufnahme höchstens das Outfit ergänzen oder komplettieren, auf keinen Fall aber damit konkurrieren oder davon ablenken. Das wurde hier leider nicht beachtet. 2 Ketten, riesige Ohrringe, 2 Ringe und ein Armband sind bedeutend zu viel.</p>
<p>Über die <strong><span style="color: #00ffff;">Retusche </span></strong>möchte ich nicht allzu viele Worte verlieren, denn ich bin ja in den einzelenen Abschnitten schon ein wenig darauf eingegangen.<br />
Markus hat versucht, die gröbsten Probleme zu lösen. Die Haut des Modells wurde stark aufgehellt, der Hintergrund dafür abgedunkelt. Das mildert etwas die starken Kontraste im Bild und hilft, wie schon erwähnt, ein klein wenig dem Bildlook. Die zu helle Hand fällt noch immer auf, sonst ist die Fehlerkorrektur im Rahmen der Möglichkeiten ganz gut gelungen. Das Augenweiß ist mir allerdings zu hell und &#8220;strahlend&#8221; geworden. Die Haut hätte im Detail betrachtet, noch ein klein wenig Ausbesserung vertragen können. Die &#8220;Weichheit&#8221; des Originals (u.a. bedingt durch das verwendete Objektiv) wurde durch ein gezieltes Nachschärfen ganz gut behoben.</p>
<p>Ein paar <span style="color: #00ffff;"><strong>Worte zum Schluß</strong></span>: Im Text sind viele Kritikpunkte zu lesen. Das liegt jedoch nicht daran, daß wir hier ein schlechtes Bild haben. Es ist nur ein gutes Beispiel dafür, wie viele teils sehr kleine Fehler und Problemchen dazu beitragen können, den Bildeindruck im gesamten zu schmälern. Eine Schwierigkeit gerade in der <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/buch-fashion-fotografie/fashion-fotografie-edition-profifoto-mitp-verlag-autor-michael-gelfert/" target="_blank">Modephotographie</a> ist es, auf all die vielen Details zu achten, die Gewichtungen richtig abzuschätzen und Schwerpunkte gezielt zu setzen. Allein ist das oft gar nicht mehr zu schaffen, Teamwork heißt die Devise.</p>
<p>Damit bin ich wieder am Ende der <a href="../sonstiges/ausfuhrliche-bildkritik/" target="_blank">Bildkritik</a> angelangt. Ich hoffe, sie war hilfreich für Markus und Euch.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Ich freue mich über Feedback in den Kommentaren!</span></strong></p>
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		<title>Outdoor Lichtsetup: &#8220;Military&#8221;</title>
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		<comments>http://www.michael-gelfert.de/blog/tutorial/outdoor-lichtsetup-military/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MiGel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute möchte ich mal wieder ein Licht-Setup vorstellen. Es gehört zu einem meiner Shootings von Anfang des Jahres in der Innenstadt von London. Leider ist das Gepäck, das man auf einem &#8220;normalen&#8221; Flug mitnehmen kann, ja sehr begrenzt. Deshalb war das Equipment, das für diese Fotos zum Einsatz kam, gemietet. Nun gibt es aber unglücklicherweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Heute möchte ich mal wieder ein Licht-Setup vorstellen.</p>
<p>Es gehört zu einem meiner Shootings von Anfang des Jahres in der Innenstadt von London.</p>
<div id="attachment_4230" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-4230   " title="Military - sideways" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/VO_120311_0110.jpg" alt="VO 120311 0110 Outdoor Lichtsetup: Military" width="576" height="384" /><p class="wp-caption-text">(entwickeltes, aber sonst unbearbeitetes RAW)</p></div>
<p>Leider ist das Gepäck, das man auf einem &#8220;normalen&#8221; Flug mitnehmen kann, <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/sonstiges/wenn-einer-eine-reise-macht/" target="_blank">ja sehr begrenzt</a>. Deshalb war das Equipment, das für diese Fotos zum Einsatz kam, gemietet. Nun gibt es aber unglücklicherweise direkt in London keine <a href="http://www.hensel.eu/" target="_blank">Hensel</a>-Rentstation (zumindest keine, die ich gefunden hätte). Ein klein bißchen Zubehör habe ich aber auch für Elinchrom, <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/making-of/all-4-one-workshop-in-darmstadt-nachlese/" target="_blank">angeschafft für die &#8220;ALL 4 ONE&#8221;-Workshopreihe</a>.</p>
<p><span id="more-4220"></span></p>
<p>Ich konnte in London für einige Tage recht günstig einen Elinchrom Quadra inkl. Kopf mieten. Da London nicht für seinen gleißenden Sonnenschein bekannt ist, ist die nominell etwas magere Leistung kein Problem, so die Überlegung. Als Lichtformer kam ein <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/review-test/review-quenox-parabol-schirme-klein-mittel/" target="_blank">Mitbringsel von mir aus good-old-germany</a> zum Einsatz: der kleine <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/review-test/review-quenox-parabol-schirme-klein-mittel/" target="_blank">Quenox</a>-<a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/gear-talk/what-is-parabolschirme/" target="_blank">Parabolschirm </a>(der große passte wg. der Länge nicht in die Tasche).</p>
<p>Schnell stellte sich allerdings ein Problem heraus: Anders als die günstigen &#8220;D-Lite it&#8221;-Geräte hat der Quadra-Kopf nur EINE Schirmhalterung und in die passen nur die schmaleren Elinchrom-Schirmstäbe. Also keine Chance, den Quenox da reinzufummeln.</p>
<div id="attachment_4226" class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7659-Kopie.jpg" rel="lightbox[4220]"><img class="size-medium wp-image-4226  " title="Elinchrom-Parabolschirm-Bastelei" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7659-Kopie-350x262.jpg" alt="DSC 7659 Kopie 350x262 Outdoor Lichtsetup: Military" width="245" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Hier die Konstruktion zur Schirmhalterung. Leider haben wir kein extra Bild davon gemacht, deswegen dieser etwas schlechte &quot;Making of&quot;-Ausschnitt.</p></div>
<p>Gott sei dank hatte ich noch ein paar mehr Dinge aus meinem Equipment-Park mitgebracht.<br />
Also habe ich am Leuchtenstativ eine Manfrotto Superclamp befestigt. Daran kam ein Magic Arm und an das andere Ende wurde ein Manfrotto Schirmneiger geschraubt. Jetzt hatte ich einen flexibel positionierbaren (Standard-)Schirmhalter am Lampenstativ.<br />
Dann noch den (ebenfalls mitgebrachten) Schirmreflektor auf den Blitzkopf und endlich konnte es losgehen.</p>
<p>Das Setup selbst ist recht einfach, es kam ausser der Sonne (bei recht bedecktem Himmel) nur der eine Quadra-Blitzkopf zum Einsatz. Das Licht war links oberhalb des Models positioniert.</p>
<p>Die Stylistin hatte ein &#8220;Military&#8221;-Outfit zusammengestellt (total in dieses Jahr!). Ich wollten einen passenden Hintergrund/ eine Location dazu, die wir aber nicht zu lange suchen mußten und die nicht ZU clichéhaft war. Da kam mir diese Mauer in einer etwas verruffenen Innenstadtstraße mit dem dazugehörigen Zaun gerade recht.</p>
<p>Die Szenerie sollte natürlich auf den Fotos noch etwas zu sehen sein und es sollte auch noch wie ein Outdoor-Shoot und nicht wie eine Studioaufnahme wirken. Umgebungslicht sollte also defintiv einfliessen. Gleichzeitig passte zum Stil der Kleidung, Location und Aufnahme härteres, markantes Licht (das uns der Himmel nicht liefern konnte).</p>
<div id="attachment_4271" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7659.jpg" rel="lightbox[4220]"><img class="size-full wp-image-4271" title="Lichtsetup London Fashion Shoot Making of" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_7659.jpg" alt="DSC 7659 Outdoor Lichtsetup: Military" width="576" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Die Stylistin hielt hier den Blitz, während der Assistent das Making of aufnahm.</p></div>
<p>Das Umgebungslicht lag in etwa bei Blende 4 mit 1/200s Synchronzeit unter ISO 100.<br />
Der Parabolschirm liefert uns am Quadra bei minimaler Leistung dummerweise etwa Blende 10. Das hätte nicht viel Umgebungslicht auf der Aufnahme bedeutet. Effizienz kann auch mal ganz schön nerven&#8230;<br />
Da es auch noch etwas windig und hinter uns direkt die Straße war, wäre es zu gefährlich gewesen, den Blitz weiter weg zu stellen (zumal dann auch der Lichtkegel nicht mehr so war, wie ich ihn wollte). Einziges Mittel also: die Verschlußzeit verlängern und so mehr Umgebungslicht auf den Sensor lassen.</p>
<p>Belichtet habe ich am Ende also mit 1/50-1/100s und Blende 8 bis 10 (jeweils bei ISO 100). Das bedeutet eine Unterbelichtung des Umgebungslichts von ca. +/- einer Blende. Gerade genug, um den Beleuchtungsfokus auf das Outfit zu legen ohne die Umgebung zu sehr auszublenden. Das Ergebnis: brilliantes, dramatisches Licht auf dem Model, daß sich aber immer noch recht glaubwürdig in die Gesamtszene integriert. Parabolschirm sei dank.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 543px"><img class="mouseover   " title="London Fashion Shooting MiGel 2011 aus RAW" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/VO_120311_0085.jpg" alt="VO 120311 0085 Outdoor Lichtsetup: Military" width="533" height="800" data-oversrc="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/VO_120311_0085_ausRAW.jpg" /><p class="wp-caption-text">Maus über das Bild bewegen, um das entwickelte RAW zu sehen</p></div>
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		<title>Bericht: Akku-Tausch beim Innovatronix Tronix Explorer 1200</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 11:53:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach meinen Umzügen (2 in kurzer Abfolge) war es nun so weit: Ein defektes Teil. Es traf meinen treuen Innovatronix Explorer 1200. Den habe ich schon etliche Jahre, damals direkt auf den Philippinen bestellt, weil es noch gar keinen deutschen Distributor gab (die Geräte waren in D zu dem Zeitpunkt weitgehend unbekannt). Eingesetzt haben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nach meinen Umzügen (2 in kurzer Abfolge) war es nun so weit: Ein defektes Teil.<br />
Es traf meinen treuen Innovatronix Explorer 1200.<br />
Den habe ich schon etliche Jahre, damals direkt auf den Philippinen bestellt, weil es noch gar keinen deutschen Distributor gab (die Geräte waren in D zu dem Zeitpunkt weitgehend unbekannt). Eingesetzt haben wir ihn seitdem vielfältig, meist gar nicht zum Betrieb der Studioblitze, sondern für anderes Zubehör wie unsere &#8220;Baumarkt-Windmaschine&#8221;.</p>
<p>Es mag einfach Altersschwäche gewesen sein, ich vermute aber eher, daß es meine Nachlässigkeit war, die das Gerät &#8220;gekillt&#8221; hat. Über die letzten ca. 3-4 Monate hatte ich den Akku nämlich nicht, wie empfohlen, am Stromnetz belassen.</p>
<p>Der Effekt: Nach dem Einschalten nur ein Piepen und eine leuchtende rote Ladelampe, sonst nichts.</p>
<div id="attachment_4158" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/MIG_6376.jpg" rel="lightbox[3975]"><img class="size-full wp-image-4158  " title="Akku Tronix Explorer 1200" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/MIG_6376.jpg" alt="MIG 6376 Bericht: Akku Tausch beim Innovatronix Tronix Explorer 1200" width="576" height="383" /></a><p class="wp-caption-text">Hier der Akku des Tronix Explorer 1200. Die leichten Reflektion auf der linken Seite deuten auf die beiden sichtbaren Ausbeulungen dort hin.</p></div>
<p><span id="more-3975"></span>Wie gut, daß ich vor einer Weile darüber gestolpert war, daß man den Akku leicht selbst austauschen könne. Eine  kurze Google-Recherche brachte mich dann auch prompt auf das Blog von Sergej Bichert.<br />
In einem ausführlichen Artikel erklärt man alles, was man wissen muß:<br />
<a href="http://www.jjmacht.de/blog/3/notoperation-beim-innovatronix-explorer-1200/" target="_blank">http://www.jjmacht.de/blog/3/notoperation-beim-innovatronix-explorer-1200/</a></p>
<p>VIEL habe ich dazu selbst nicht mehr hinzuzufügen. Ausser: Ich mußte keine Schrauben oder ähnliches wegbrechen, haber aber beim Zusammenbau die meisten trotzdem gleich ersetzt. Im Baumarkt <del>meines Vertrauens</del> meiner Nähe gab es leider nur verzinkte Schlitzschrauben. Nun ja, wenigstens hat das Gerät nun etwas individuellen &#8220;Glamour&#8221;.</p>
<div id="attachment_4162" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/MIG_6381.jpg" rel="lightbox[3975]"><img class="size-full wp-image-4162 " title="Etwas Glamour für den Tronix durch verzinkte Schrauben." src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/MIG_6381.jpg" alt="MIG 6381 Bericht: Akku Tausch beim Innovatronix Tronix Explorer 1200" width="560" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Etwas Glamour für den Tronix durch verzinkte Schrauben.</p></div>
<p>Das schwierigste an der ganzen Operation war für mich übrigens der Wideranschluss des Akkus, da man bei eingebautem Stromspender kaum mehr an die Kontakte herankommt (vor allem an den hinteren).</p>
<p>Trotzdem, geschafft und viel Geld gespart.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4163" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/MIG_6385.jpg" rel="lightbox[3975]"><img class="size-full wp-image-4163 " title="Der Beweis: Grüne Lampe und volle Leistung - nun ab damit dauerhaft an die Steckdose, damit das auch so bleibt." src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/MIG_6385.jpg" alt="MIG 6385 Bericht: Akku Tausch beim Innovatronix Tronix Explorer 1200" width="560" height="560" /></a><p class="wp-caption-text">Der Beweis: Grüne Lampe und volle Leistung - nun ab damit dauerhaft an die Steckdose, damit das auch so bleibt.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bei Photoshop Zeit, Geld &amp; Nerven sparen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 09:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MiGel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meisten dürften mich vor allem als Photographen kennen. Das ist gut so, denn ich möchte auch als Photograph verstanden werden. Meine Bilder leben in allererster Linie von der Photographie, nicht durch die Bildbearbeitung. Dennoch ist sie auch ein wichtiger Teil und so verstehe ich sehr, sehr viel von Photoshop (ich KANN wesentlich mehr, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3948" class="wp-caption aligncenter" style="width: 626px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Einstellebenen1.jpg" rel="lightbox[3945]"><img class="size-full wp-image-3948  " title="Einstellebenen1" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Einstellebenen1.jpg" alt="Einstellebenen1 Bei Photoshop Zeit, Geld & Nerven sparen" width="616" height="385" /></a><p class="wp-caption-text">An diesem Akt-Bild zeige ich Euch, wie Ihr in Photoshop Zeit, Geld &amp; Nervern sparen könnt.</p></div>
<p>Die meisten dürften mich vor allem als Photographen kennen.<br />
Das ist gut so, denn ich möchte auch als Photograph verstanden werden. Meine Bilder  leben in allererster Linie von der Photographie, nicht durch die Bildbearbeitung. Dennoch ist sie <span style="text-decoration: underline;">auch</span> ein wichtiger Teil und so verstehe ich sehr, sehr viel von Photoshop (ich KANN wesentlich mehr, als ich bei meinen Photos in der Regel anwende).</p>
<p>Wesentliche Kriterien bei der Bearbeitung sind für mich schon seit langem <strong><span style="text-decoration: underline;">Nondestruktivität</span></strong> bei gleichzeitiger <strong><span style="text-decoration: underline;">Speichereffektivität</span></strong>.<span id="more-3945"></span></p>
<p><strong>Nondestruktives Arbeiten</strong> dürfte den meisten (hoffentlich!) wohl schon bekannt sein. Ziel ist es, alle Änderungen/Bearbeitungen so durchzuführen, daß die Originalpixel unverändert erhalten bleiben und jede Änderung später (auch nach dem Speichern &amp; Schließen) zurückgenommen oder editiert werden kann.</p>
<p><strong>Speichereffektives Arbeiten</strong> ist bisher kein so geläufiger Begriff (in der Tat bin ich der Einzige, den ich kenne, der so darauf beharrt). Beim speichereffektiven Arbeiten soll der benötigte Speicherbedarf eines Bildes möglichst gering gehalten werden. Das bezieht sich sowohl auf den Arbeitsspeicher als auch auf den Festplattenspeicher.</p>
<p>Man erkennt relativ schnell, daß die beiden Ziele in gewisser Weise gegeneinander arbeiten.</p>
<p>Meine Vorgehensweise bei Bearbeitungen ist es, maximale Nondestruktivität zu gewährleisten, dabei aber gleichzeitig so speichereffektiv wie möglich zu arbeiten.</p>
<p>Hier kommt dazu ein guter, aber wohl weitläufig unbekannter Trick:</p>
<p>Oftmals werden Ebenenkopien mit bestimmten Ebenenmodi eingesetzt, um schnell besondere Effekte zu erreichen.</p>
<p>Ein Beispiel: Möchte ich Farbsättigung und Kontrast im ganz oben dargestellten Bild erhöhen (ob das Sinn macht oder nicht, ist jetzt mal nebensächlich&#8230;), kann ich das einfach über eine Kopie dieser Bildebene erreichen, die ich in Photoshop auf den Modus &#8220;Wei(s)ches Li(s)cht&#8221; setze.</p>
<p>Das Ergebnis seht Ihr hier:</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_3951" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Einstellebenen2.jpg" rel="lightbox[3945]"><img class="size-full wp-image-3951 " title="Einstellebenen2" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Einstellebenen2.jpg" alt="Einstellebenen2 Bei Photoshop Zeit, Geld & Nerven sparen" width="560" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Kontrast und Farbsättigung wurden in Photoshop erhöht, indem eine Ebenenkopie in dem Ebenenmodus &quot;Weiches Licht&quot; versetzt wurde.</p></div>
<p style="text-align: left;">Nun kommt der Trick. Anstatt eine Ebenenkopie zu verwenden (also eine weitere &#8220;<strong>Bild</strong>ebene&#8221;) kann man den gleichen Effekt mit einer <strong>Einstellungs</strong>ebene erzielen. Dazu legt Ihr über Eurer Bildebene einfach statt der Ebenenkopie eine Einstellungsebene an. Ich verwende eigentlich immer die Gradationskurve, aber es funktioniert mit jeder Einstellungsebene, die Euer Bild nicht ohne weitere Einstellungen verändert (z.B. &#8220;Farbton/Sättigung&#8221;, &#8220;Farbbalance&#8221; etc.). Ihr ändern nun <strong>NICHTS</strong> an dieser Einstellungsebene, lediglich der Ebenenmodus wird auf &#8220;Weiches Licht&#8221; (oder welchen Ebenenmodus Ihr eben verwenden wollt) gesetzt.</p>
<p style="text-align: left;">Im Beispiel sehr Ihr, dass das Ergebnis exakt dasselbe ist:</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_3957" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Einstellebenen3.jpg" rel="lightbox[3945]"><img class="size-full wp-image-3957 " title="Einstellebenen3" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Einstellebenen3.jpg" alt="Einstellebenen3 Bei Photoshop Zeit, Geld & Nerven sparen" width="560" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Eine (unveränderte) Einstellungsebene ermöglicht bei Änderung des Ebenenmodus denselben Effekt wie eine kopierte Bildebene.</p></div>
<p style="text-align: left;">Einen entscheidenden Unterschied gibt es aber doch! Die Dateigröße wächst mit jeder Bildebenen-Kopie gewaltig an. Einstellungsebenen hingegen belegen sehr wenig Speicherplatz.</p>
<p style="text-align: left;">Für unser konkretes Beispiel heißt das in Zahlen:<br />
Die Datei als psd in Photoshop CS5 abgespeichert, nur mit der einen Bildebene + Wasserzeichen belegt 91,36 MB.<br />
Die selbe Datei mit der kopierten Bildebene belegt 151,66 MB.<br />
Verwendet man statt der Kopie die Einstellungsebene und speichert dann ab, belegt die Datei 91,53 MB.<br />
Der Speicherverbrauch in unserem Beispiel ist also allein mit <strong>1</strong> Bildebenen-Kopie um ca. 66% höher! Die Einstellungsebene belegt hingegen fast gar keinen Speicherplatz (0,17 MB).</p>
<p style="text-align: left;">Mit jeder weiteren Ebenenkopie, die Ihr während einer Bearbeitung verwendet (aus welchem Grund auch immer), potenziert sich das Problem!</p>
<p style="text-align: left;">Dieser Speicherplatz steht Euch auf der Festplatte nicht mehr für andere Dinge zur Verfügung, weshalb Ihr schneller eine zusätzliche oder größere Festplatte kaufen müßt. Das kostet Euch bares Geld.<br />
Noch wichtiger dürfte aber sein, dass das Mehr an Platz auch im Hauptspeicher (RAM) benötigt wird, während Ihr an dem Bild arbeitet.  Von dem kann man in Photoshop bekanntermaßen nicht genug haben. Ist der Hauptspeicher belegt, wird PS spürbar langsamer und jeder weitere Bearbeitungsschritt kostet mehr Zeit und Nerven.</p>
<p style="text-align: left;">Ergo: Dieser Tipp spart Euch Zeit, Geld &amp; Nerven! <img src='http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Bei Photoshop Zeit, Geld & Nerven sparen" class='wp-smiley' title="Bei Photoshop Zeit, Geld & Nerven sparen" /> </p>
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		<title>What is? &#8211; Striplight</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 09:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MiGel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[What is]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Erkärung der Parabolschirme soll es, ganz im Sinne des Blogtitel-Wortspiels, auch im zweiten &#8220;What is?&#8221;- Artikel um Lichtformer gehen. Diesmal habe ich die Striplights als Thema ausgewählt. Den offensichtlichen blöden Witz zum Namen habe ich schon in meinem Buch angebracht, den kann ich hier also nicht schon wieder machen. Lest ihn also dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nach der Erkärung der <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/gear-talk/what-is-parabolschirme/" target="_blank">Parabolschirme</a> soll es, ganz im Sinne des Blogtitel-Wortspiels, auch im zweiten &#8220;What is?&#8221;- Artikel um Lichtformer gehen.</p>
<p>Diesmal habe ich die Striplights als Thema ausgewählt.</p>
<p>Den offensichtlichen blöden Witz zum Namen habe ich schon in meinem <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/buch-fashion-fotografie/fashion-fotografie-edition-profifoto-mitp-verlag-autor-michael-gelfert/" target="_blank">Buch</a> angebracht, den kann ich hier also nicht schon wieder machen. Lest ihn also dort nach und lest dann hier die ernsthafte Erklärung weiter.</p>
<p>Unter &#8220;Striplight&#8221; versteht man heute (leider) durchaus unterschiedliche Dinge, auch unter Photographen.</p>
<div id="attachment_3926" class="wp-caption alignleft" style="width: 56px"><img class="size-full wp-image-3926" title="Striplight_03" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Striplight_03.png" alt="Striplight 03 What is?   Striplight" width="46" height="127" /><p class="wp-caption-text">Bild: Hensel.eu</p></div>
<p>&#8220;Echte&#8221; Striplights sind längliche Blitzröhren, die von der Optik her großen Neonlampen ähneln.<br />
Oft werden sie (optional) mit Klappen an der Seite angeboten, um den austretenden Lichtkegel noch verändern zu können.<br />
Es gibt sie bei den meisten größeren Blitzherstellern im Angebot und in aller Regel sind sie als Blitzköpfe ausgeführt, die zum Betrieb an Generatoren angeschlossen werden müssen. Günstig zu bekommen sind sie, wie die in diesen Punkten verwandten Ringblitze, nicht.<br />
Ihr Licht ist (logischerweise) länglich und eher hart. Weniger hart als ein &#8220;nackter&#8221; üblicher Blitzkopf, aber eben auch nicht mit einer Softbox zu verwechseln.<br />
Der gerade mit Klappen sehr gut justierbare Lichtkegel und die relative Härte des Lichts machen sie zum idealen Werkzeug für Effekt- und Streiflichter, die sehr genau gesetzt und gesteuert werden sollen. Das Licht schafft dadurch Plastizität.<span id="more-3913"></span></p>
<div id="attachment_3927" class="wp-caption alignleft" style="width: 118px"><img class="size-full wp-image-3927" title="330160HC_sobo_30x160_med" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/330160HC_sobo_30x160_med.png" alt="330160HC sobo 30x160 med What is?   Striplight" width="108" height="297" /><p class="wp-caption-text">Bild: Hensel.eu</p></div>
<p>Deutlich bekannter bei den meisten Photographen dürften die Namensvetter sein. Denn mit &#8220;Striplight&#8221; sind sehr oft auch die &#8220;Stripsoftboxes&#8221; gemeint.<br />
Damit habe ich schon verraten, daß es sich dabei um eine Unterart der Softboxes handelt.<br />
Ab wann genau eine Softbox eine Stripbox ist, ist etwas strittig. Während einige als Fausformel die Angabe &#8220;lange Seite 3 Mal so lang wie kurze&#8221; verwenden, sehen andere schon beim Verhältnis 2:1 eine Stripbox (ich habe selbst 3 von der letzteren Sorte und 2 im Verhältnis 1:5). Es handelt sich also auch hier um eher längliche, schmale Lichtformer.<br />
Das übliche Einsatzgebiet ist ähnlich dem der &#8220;echten&#8221; Striplights, das Licht und dessen Wirkung aber natürlich eine andere.<br />
Die weicheren Übergänge zwischen Licht und Schatten, die Softboxes eben charakterisieren machen die Stripboxes universeller einsetzbar (was im Sinne einer &#8220;speziellen&#8221;/sehr gezielten Lichtsetzung natürlich als Nachteil angesehen werden kann).<br />
Wie von Softboxes gewohnt ist der Lichtkegel gut kontrollierbar, aber nicht völlig klar eingegrenzt und größer als mancher es vielleicht wünscht. Etwas Abhilfe in dieser Richtung schaffen zusätzliche Waben, sofern sie für die gewünschten Boxen denn erhältlich sind. Meiner Erfahrung nach verkleinern Stoffwaben den Leuchtwinkel in etwa um die Hälfte. Da es sich bei Stripsoftboxes &#8220;lediglich&#8221; um Blitzvorsätze handelt, gibt es sie von zahlreichen Herstellern in unterschiedlichen Qualitäten und Größen. Mit den bei Softboxes inzwischen zum Standard avancierten wechselbaren Speedringen kann man sie auf die meisten gängigen Blitzsysteme adaptieren und muss so beim Wechsel des Systems (ausnahmsweise mal) nicht gleich den ganzen Lichtformer sondern lediglich den Speedring ersetzen.<br />
Natürlich eignen sich Stripsoftboxes auch sehr gut als Hauptlicht, sind wegen des meist resultierenden größerne Beleuchtungskontrastes aber eher etwas für Fortgeschrittene (die haben dafür aber dann auch einen Heidenspaß daran <img src='http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink What is?   Striplight" class='wp-smiley' title="What is?   Striplight" />  ).</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Welche Striplights habt Ihr im Einsatz / schon eingesetzt und wofür verwendet Ihr sie?</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3922" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Making_of_Lorena-Jasmin_071210_0048.jpg" rel="lightbox[3913]"><img class="size-full wp-image-3922 " title="Striplight_Making-of" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Making_of_Lorena-Jasmin_071210_0048.jpg" alt="Making of Lorena Jasmin 071210 0048 What is?   Striplight" width="560" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Striplight_Making-of</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;"><br />
</span></strong></p>
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		<title>(einfache) Bildanalyse</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 12:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MiGel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sozusagen als &#8220;Prolog&#8221; zu meinem Workshop am 07.05. und 21.05. (NOCH gibt es freie Plätze!) habe ich Euch auf die Schnelle ein kurzes Video produziert. Thema ist die Bildanalyse, oder um präziser zu sein: Die Frage, WAS denn eigentlich an einem konkreten Bild bearbeitet werden muß / sollte. Die im Video besprochenen Punkte sind dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Sozusagen als &#8220;Prolog&#8221; zu meinem <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/workshop-coaching/update-retusche-workshop-im-mai/" target="_blank">Workshop am 07.05. und 21.05.</a> (NOCH gibt es <strong>freie Plätze</strong>!) habe ich Euch auf die Schnelle ein kurzes Video produziert.<span id="more-3730"></span></p>
<p>Thema ist die <strong>Bildanalyse</strong>, oder um präziser zu sein: Die Frage, WAS denn eigentlich an einem konkreten Bild bearbeitet werden muß / sollte.</p>
<p>Die im Video besprochenen Punkte sind dabei nur ein Bruchteil dessen, was so an üblichen Arbeiten anfällt, denn ein halbwegs vernünftiges Photo hat nie ALLE Probleme oder braucht ALLE Techniken, die wir im Workshop besprechen. Zudem fallen einem bei längerer Betrachtung und während der Bearbeitung meist noch viele andere kleine Dinge auf.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="485" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/w5I90VG1uAA?hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="485" src="http://www.youtube.com/v/w5I90VG1uAA?hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>(Vimeo: <a href="http://vimeo.com/22774777" target="_blank">http://vimeo.com/22774777</a>)</p>
<p>Die im Video behandelten Punkte (und einige mehr) behandeln wir in Teil 1 des Workshops, einige fortgeschrittene Techniken dann auch in Teil 2.<br />
<strong>Ich hoffe, Ihr seid dabei!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Shooting &amp; Lichtsetting: Lifestyle 2</title>
		<link>http://www.michael-gelfert.de/blog/tutorial/shooting-lichtsetting-lifestyle-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=shooting-lichtsetting-lifestyle-2</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 18:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MiGel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ganz überraschend haben wir in den letzten Tagen Sommer bekommen. Ich bin ja noch etwas ängstlich, das wir bald dafür bezahlen müssen&#8230; Aber es scheint auf jeden Fall im Moment der richtige Zeitpunkt zu sein, um Euch mal wieder ein Lichtsetting für die Sonnentage zu präsentieren (auch wenn es aus dem Sommer LETZTEN Jahres ist). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ganz überraschend haben wir in den letzten Tagen Sommer bekommen. Ich bin ja noch etwas ängstlich, das wir bald dafür bezahlen müssen&#8230;</p>
<p>Aber es scheint auf jeden Fall im Moment der richtige Zeitpunkt zu sein, um Euch mal wieder ein Lichtsetting für die Sonnentage zu präsentieren (auch wenn es aus dem Sommer LETZTEN Jahres ist).</p>
<p>Zur Erinnerung: Wir hatten schon <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/tutorial/shooting-licht…ting-lifestyle/" target="_blank">Lifestyle im Herbst</a>, <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/tutorial/shooting-lichtsetting-lifestyle-im-winter/" target="_blank">im Winter</a> und nun haben wir was für den Sommer.</p>
<p><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/FM_080710_0399_V2_Web1.jpg" rel="lightbox[3646]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3652" title="Lifestyle Bild California Sunbounce Reflektor MiGel Gelfert 1" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/FM_080710_0399_V2_Web1.jpg" alt="FM 080710 0399 V2 Web1 Shooting & Lichtsetting: Lifestyle 2" width="600" height="469" /></a></p>
<p><span id="more-3646"></span>Vorgabe war ein Lifestyle-Shooting, das entspanntes Alltagsleben zeigen sollte. Die Beleuchtung sollte einigermaßen prägnant und gesteuert sein, aber nicht unnatürlich wirken.<br />
Also packte ich ein Model, einen Assistenten, meine Kameraausrüstung und etwas Lichtequipment in den Koffer und suchte mir eine Wiese. Eine mit Bäumen, denn die Temperaturen in der Sonne waren mörderisch &#8211; das Model mußte also im Schatten liegen. Natürlich auch, damit ich das Licht selbst besser kontrollieren konnte.</p>
<p><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/FM_080710_0474_V2_Web.jpg" rel="lightbox[3646]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3655" title="Lifestyle Bild California Sunbounce Reflektor MiGel Gelfert 2" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/FM_080710_0474_V2_Web.jpg" alt="FM 080710 0474 V2 Web Shooting & Lichtsetting: Lifestyle 2" width="600" height="434" /></a></p>
<p>Aber wie wurde ausgeleuchtet? Was glaubt Ihr?</p>
<p>Ok, ich habe es lange genug herausgezögert. Beleuchtet wurde einzig und allein mit (einem) Reflektor(en). Genauer gesagt mit <a href="http://www.sunbounce.com/the-california-sunbounce-system.html" target="_blank">California Sunbounce</a>-Reflektoren.<br />
Wir hatten 3 (verschiedene) Stück davon dabei: den Sunbounce Pro, den Mini und den Mini Strip.</p>
<p>Das Modell haben wir unter dem großen Schatten eines Baumes platziert, wo sie vor direkter Sonneneinstrahlung (und Beleuchtung) geschützt war.</p>
<p>Zuerst probierten wir, das Sonnenlicht von ausserhalb des Schattens mit Hilfe des California Sunbounce Pro auf das Modell zu lenken. Das hatte aber 2 Nachteile. Der erste war, dass der Assistent hinter dem großen Reflektor kaum im Blick behalten konnte, wo das Licht landete. Das Gerät versperrte ihm einfach die Sicht. Der zweite war die Zebra-Bespannung, die ich auf dem Pro habe. Das Modell selbst war schon sehr braun, die zusätzliche Orange-Färbung ließ es komplett unnatürlich wirken. Die weiße Seite war viel neutraler und produzierte weicheres Licht, war vor Ort aber ebenfalls schwer steuerbar, da das Licht damit nicht so gut zu sehen ist (auf den Fotos selbst sieht man es viel besser).</p>
<p>Also versuchten wir den Mini. Das erwies sich als die richtige Lösung. Der Assistent konnte ihn gut handhaben und die silberne Oberfläche hat eine enorme Lichtausbeute, verfälscht aber nicht die Lichtfarbe. Je nachdem wie man ihn hält, leuchtet er auch (gerade so) einen ganzen Körper aus &#8211; logischerweise mit ein bißchen weniger Effizienz, aber immer noch mehr als ausreichend hell.</p>
<p><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_3051.jpg" rel="lightbox[3646]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3656" title="Making of Lifestyle Lichtsetting MiGel Gelfert California Sunbounce 1" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_3051.jpg" alt="DSC 3051 Shooting & Lichtsetting: Lifestyle 2" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Einige Fotos sind eben genau so ausgeleuchtet (wobei der Assistent auch zeitweise mal von einem Stativ mit Halterung für den Sunbounce abgelöst wurde, da wir kaum Wind hatten).Hier mal ein Making of-Schnappschuss, wie es ohne Reflektor ausgesehen hätte:</p>
<p><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_3064.jpg" rel="lightbox[3646]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3660" title="Making of Lifestyle Lichtsetting MiGel Gelfert California Sunbounce 2" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_3064.jpg" alt="DSC 3064 Shooting & Lichtsetting: Lifestyle 2" width="600" height="399" /></a></p>
<p>Bei den meisten aber haben wir zusätzlich noch den 2. Reflektor, den California Sunbounce Mini Strip, eingesetzt. Er produzierte ein aus der Gegenrichtung kommendes Streiflicht. Beeindruckt hat mich dabei vor allem die Reichweite, über die der Mini Strip noch klar sichtbar Licht werfen konnte.</p>
<p><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_3131.jpg" rel="lightbox[3646]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3661" title="Making of Lifestyle Lichtsetting MiGel Gelfert California Sunbounce 3" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_3131.jpg" alt="DSC 3131 Shooting & Lichtsetting: Lifestyle 2" width="600" height="400" /></a></p>
<p>Hier seht Ihr nun ein fertiges Foto und darunter ein Making of mit dem Lichtsetups, das genau dafür verwendet wurde:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/FM_080710_0348_V2_Web.jpg" rel="lightbox[3646]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3663" title="Lifestyle Bild California Sunbounce Reflektor MiGel Gelfert 3" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/FM_080710_0348_V2_Web.jpg" alt="FM 080710 0348 V2 Web Shooting & Lichtsetting: Lifestyle 2" width="600" height="400" /></a></p>
<p>Der Mini wurde so gehalten, das zwar Gesicht und Oberkörper ausgeleuchtet waren, nicht aber die Beine. So schafften wir mehr Gewichtung im Bild auf Gesicht und Ausdruck des Modells. Die recht offene Blende (f2,8 bei 100 mm bei diesem Bild) hilft ebenfalls dabei.</p>
<p><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_3149.jpg" rel="lightbox[3646]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3662" title="Making of Lifestyle Lichtsetting MiGel Gelfert California Sunbounce 4" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/DSC_3149.jpg" alt="DSC 3149 Shooting & Lichtsetting: Lifestyle 2" width="600" height="400" /></a></p>
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		<title>Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 23:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MiGel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich war nie ein sehr großer Freund von der Beleuchtung durch Aufsteckblitze, das dürfte kein Geheimnis sein. Es gibt einfach viel zu viele und vor allem zu gute Gründe für mich, die für Studioblitze sprechen. Aufsteckblitze waren für mich bisher nur als zusätzliches Spot-Licht interessant und auch das nur bei eher seltener Gelegenheit. Nachdem das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ich war nie ein sehr großer Freund von der Beleuchtung durch Aufsteckblitze, das dürfte kein Geheimnis sein. Es gibt einfach viel zu viele und vor allem zu gute Gründe für mich, die für Studioblitze sprechen. Aufsteckblitze waren für mich bisher nur als zusätzliches Spot-Licht interessant und auch das nur bei eher seltener Gelegenheit.</p>
<p>Nachdem das gesagt ist: In den letzten Monaten gab es einen genialen Ausrüstungsgegenstand, durch den die Systemblitze in meiner Sympathieliste deutlich gestiegen sind. Das kommt einer Revolution gleich! Dieser Gegenstand sind die <a href="http://www.meinfoto.com/Blitzgeraete_und_Zubehoer/Ausloeser_und_Kabel/Funk/Phottix_ATLAS_1x_Funkblitzausloeser_fuer_Studioblitzanlagen_und_Aufsteckblitze_i71_1373.htm" target="_blank">Phottix Atlas</a>-Funkauslöser, deren ausführliches Review sehr bald hier folgt (dieser Artikel ist sozusagen der Teaser). <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #ff0000;"><em>Update:</em></span></span> Hier findet Ihr das <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/review-test/review-phottix-atlas-teil-1/" target="_blank">Review</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3458" title="Aufsteckblitz in Softbox Shooting" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/MG_1011.jpg" alt="MG 1011 Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden" width="552" height="560" /></p>
<p><span id="more-3451"></span><br />
<a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/IMG_3465.jpg" rel="lightbox[3451]"><img class="alignleft size-full wp-image-3462" title="Aufsteckblitz in Softbox Zusammenstellung" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/IMG_3465.jpg" alt="IMG 3465 Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden" width="247" height="512" /></a>Als ich kürzlich in Hamburg unterwegs war kam ich in die &#8220;Verlegenheit&#8221;, für ein Bild SEHR wenig Blitzpower zu benötigen.<br />
Der Hensel Porty, den ich bei der Gelegenheit zur Verfügung hatte, war dafür auch auf minimaler Leistung noch viel zu stark. Also blieb mir nur der Aufsteckblitz (a.k.a. Systemblitz) aus meiner Fototasche. Gleichzeitig wollte ich aber meine kleine Aurora-Softbox für etwas weicheres Licht verwenden.<br />
Zum Glück hatte ich noch ein paar weitere &#8220;Kleinigkeiten&#8221; dabei, mit denen ich mir etwas basteln konnte.</p>
<p>Da waren zum einen die grandiosen <a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/review-test/review-phottix-atlas-teil-1/" target="_blank">Phottix Atlas</a> als Funkauslöser, zum anderen einige Zubehörteile aus dem Studio.<br />
Genauer: Stativ, Manfrotto Schirmneiger, Federklemme, Magic Arm mit Kameraschiene (bei mir vorhanden, aber optional) und natürlich die Softbox inklusive Speedring.</p>
<p>Diese Variante ist sicher nicht die billigste und simpelste, ist aber sehr flexibel, recht stabil und die Einzelteile sind auch wenn man sie nicht für die Halterung nutzt sehr vielseitige Mehrzweckutensilien.</p>
<p>Zuerst wurde der Schirmneiger ganz normal auf das Stativ gesetzt. Er ermöglicht später ein Neigen von Softbox und Blitz.<br />
Das obere Spigot wird entnommen und stattdessen die seitliche &#8220;Hülse&#8221; der Federklemme darin befestigt. Die Klemme hängt nun so auf dem Stativ, das die Öffnung nach links (oder wahlweise auch rechts) zeigt.<br />
In der Klemme wird der Speedring der aufgebauten Softbox befestigt (wahlweise hoch oder quer).<br />
Frei ist noch die hintere &#8220;Hülse&#8221; der Klemme. Darin hat eine Seite des Magic Arms Platz.<br />
Auf der anderen Seite des Magic Arms kann die Kameraschiene befestigt werden. Ist diese nicht vorhanden, sollte auch der aus dem Schirmneiger entnommene Spigot/Gewinde-Adapter passen.<br />
Auf die Schiene oder den Adapter montiert man den Phottix Atlas mit seinem Stativgewinde.<br />
Im Blitzschuh des Atlas findet schließlich und endlich auch der Blitz Platz.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/IMG_3451.jpg" rel="lightbox[3451]"><img class="aligncenter size-full wp-image-3466" title="Aufsteckblitz in Softbox Zusammenstellung ohne Stativ" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/IMG_3451.jpg" alt="IMG 3451 Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden" width="560" height="338" /></a></p>
<p>Die Kombination kann leicht zur Seite gedreht (mittels Stativsegment oder gelöstem Schirmneiger) und geneigt werden. Durch die Befestigung liegt kein Gewicht auf der Softbox selbst und der Blitz ist mit dem Magic Arm unabhängig von der Box bewegbar (zum Entnehmen oder um die Position und Drehung relativ zur Box anzupassen).</p>
<table border="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/IMG_3485.jpg" rel="lightbox[3451]"><img class="size-medium wp-image-3469 alignnone" title="Aufsteckblitz in Softbox Detail" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/IMG_3485-350x262.jpg" alt="IMG 3485 350x262 Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden" width="284" height="212" /></a></td>
<td><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/IMG_3486.jpg" rel="lightbox[3451]"><img class="size-medium wp-image-3470 alignright" title="Aufsteckblitz in Softbox Detail 2" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/IMG_3486-350x233.jpg" alt="IMG 3486 350x233 Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden" width="315" height="210" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Übrigens: In ein paar Tests fand ich heraus, dass ein Systemblitz meine 60&#215;120 cm-Box nicht zufriedenstellend gleichmäßig ausleuchten kann. Die 30&#215;60 cm-Box im Beispiel war aber kein Problem.</p>
<p>Hier nochmal die &#8220;Zutaten&#8221; für <span style="text-decoration: underline;">meinen</span> Bau (den Aufsteckblitz setze ich mal dreist voraus):</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 192px"><img class=" " title="Manfrotto 1051BAC (Bild: Manfrotto)" src="http://mediacdn.shopatron.com/media/mfg/2747/product_image/d0a445defa8f44024d649f14d602e868.jpg" alt="d0a445defa8f44024d649f14d602e868 Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden" width="182" height="230" /><p class="wp-caption-text">Manfrotto 1051BAC (Bild: Manfrotto)</p></div></td>
<td>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 168px"><img class=" " title="Manfrotto MA 026 Lite-Tite (Bild: Manfrotto-shop.de)" src="http://images.medianord.de/erez3/erez?src=Bilder/3439.tif&amp;tmp=i1-M" alt=" Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden" width="158" height="243" /><p class="wp-caption-text">Manfrotto MA 026 Lite-Tite (Bild: Manfrotto-shop.de)</p></div></td>
<td>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 187px"><img class=" " title="Manfrotto MA 244 Magic Arm mit Kameraplatte 143BKT (Bild: Manfrotto)" src="http://mediacdn.shopatron.com/media/mfg/2747/product_image/e77d6c4e5440918dc36bea5a94911412.jpg?" alt=" Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden" width="177" height="221" /><p class="wp-caption-text">Manfrotto MA 244 Magic Arm mit Kameraplatte 143BKT (Bild: Manfrotto)</p></div></td>
</tr>
<tr>
<td>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 194px"><img class=" " title="Manfrotto 275 Federklemme (Bild: Manfrotto)" src="http://mediacdn.shopatron.com/media/mfg/2747/product_image/72d454dfe9f4e69dd7a5492031771efd.jpg" alt="72d454dfe9f4e69dd7a5492031771efd Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden" width="184" height="154" /><p class="wp-caption-text">Manfrotto 275 Federklemme (Bild: Manfrotto)</p></div></td>
<td>
<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 168px"><img class=" " title="Phottix Atlas (Bild: MeinFoto.com)" src="http://media.meinfoto.com/img/artikel400/700005_1.jpg" alt="700005 1 Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden" width="158" height="158" /><p class="wp-caption-text">Phottix Atlas (Bild: MeinFoto.com)</p></div></td>
<td>
<p><div id="attachment_3480" class="wp-caption alignleft" style="width: 199px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/IMG_3454.jpg" rel="lightbox[3451]"><img class="size-medium wp-image-3480  " title="Aurora Strip-Softbox LBDR 36 (in meinem Fall mit passenden Waben)" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/IMG_3454-350x281.jpg" alt="IMG 3454 350x281 Tipp: Studiosoftbox für Aufsteckblitze verwenden" width="189" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">Aurora Strip-Softbox LBDR 36 mit beliebigem Speedring (in meinem Fall: Hensel)</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bildkritik 2: Beauty-Portrait von Manuel aus Schkeuditz</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 10:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MiGel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[beauty]]></category>
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		<category><![CDATA[ehrlich]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr erinnert Euch sicher an meine Aktion, mir Eure Bilder zur Kritik einzuschicken (zu der ich viele Einsendungen bekommen habe und die weiterhin gilt!). Dazu wird es in Zukunft zusätzlich erweiterete Angebote geben, aber dazu an anderer Stelle mehr. Bild Nummer 2 kommt von Manuel. Ich hatte bereits bei der letzten Kritik erwähnt, dass das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ihr erinnert Euch sicher an meine Aktion, <a href="../sonstiges/ausfuhrliche-bildkritik/" target="_blank">mir Eure Bilder zur Kritik einzuschicken</a> (zu der ich viele Einsendungen bekommen habe und die weiterhin gilt!). Dazu wird es in Zukunft zusätzlich erweiterete Angebote geben, aber dazu an anderer Stelle mehr.</p>
<p><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Manuel_1_bearb.jpg" rel="lightbox[3208]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3354" title="Manuel_1_bearb" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Manuel_1_bearb-232x350.jpg" alt="Manuel 1 bearb 232x350 Bildkritik 2: Beauty Portrait von Manuel aus Schkeuditz" width="232" height="350" /></a>Bild Nummer 2 kommt von Manuel.</p>
<p>Ich hatte bereits bei der letzten Kritik erwähnt, dass das Niveau der Einsendungen erfreulich unterschiedlich ist. Hatten wir letztes Mal eine Arbeit, an der man noch viel verbessern konnte, sehe ich dieses Mal ein Foto, das eher am anderen Ende des Spektrums steht.</p>
<p>Manuels Bemerkungen zum Bild:</p>
<ul>
</ul>
<ul>
<li>[...]es ist eines meiner Typischen One Light Setups, wobei das etwas geflunkert ist. Ich habe für den bläulichen Hintergrund einen zweiten Blitz verwendet.</li>
<li>Das Model ist aber mit nur einem Blitz mit Striplight und Wabe belichtet.</li>
<li>Bildbearbeitung sind so die typischen Beauty Sachen. Angefangen vom Entfernen von Hautunreinheiten, über Dodge and Burn, Haut Pudern, Augen- und Haarretusche bis hin zu gezieltem partiellen schärfen.<br />
So schaut ein typischer Ablauf bei mir aus.</li>
</ul>
<p><span id="more-3208"></span></p>
<p>Um einen Leitfaden zu haben, halte ich mich an die Kriterien und Reihenfolge aus der letzten Kritik.</p>
<p>Der <span style="color: #00ffff;"><strong>Bildaufbau</strong></span> orientiert sich an der 2/3-Regel bzw. dem goldenen Schnitt, was hier defintiv passend ist. Auch das gewählte Hochformat bietet sich für so ein eng geschnittenes Portrait an.<br />
<a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Manuel_1_bearb_Haare.jpg" rel="lightbox[3208]"><img class="alignleft size-medium wp-image-3358" title="Manuel_1_bearb_Haare" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Manuel_1_bearb_Haare-232x350.jpg" alt="Manuel 1 bearb Haare 232x350 Bildkritik 2: Beauty Portrait von Manuel aus Schkeuditz" width="232" height="350" /></a>Ich persönlich finde allerdings, das der bildgestalterische Fokus noch etwas mehr auf dem Gesicht liegen könnte. In Manuels Schnitt lenken mich die vielen Haare am oberen Bildrand immer wieder ab. Bei der Liniendarstellung sieht man, das die obere Drittellinie auf dem linken Auge des Modelles liegt. Mich hingegen zieht das rechte Auge mehr an und auch deshalb würde ich den Schnitt ein wenig anders legen. Ein Beispiel seht Ihr unten.</p>
<p>Manuels <span style="color: #00ffff;"><strong>Lichtführung</strong></span> ist ein Klassiker. Das Licht kommt von oben, was Wangen und Kieferknochen leicht betont und unserem gewohnten Seheindruck entgegenkommt (Deckenbeleuchtung und Sonne strahlen von oben, diese Lichtrichtung sehen wie deshalb am häufigsten). Die Weichheit des Lichts kaschiert Poren und Hautunreinheiten und ist deshalb für Beauty-Portraits beliebt. Um Schatten aufzuhellen, die durch die hohe Beleuchtung z.B. unter dem Kinn und der Nase entstehen, wurde von unten ein großer Reflektor eingesetzt. Wie erwähnt ein klassischer Lichtaufbau in der Beauty-Photographie, den ich auch schon oft benutzt habe.<br />
Allerdings kann diese Beleuchtung, im Vergleich zu härterem Licht und je nach verwendetem Lichtformer und dessen Qualität, auch etwas flach wirken. Das verleitet schnell dazu, bei Make-up und Lichtsteuerung etwas ungenau zu arbeiten.</p>
<div id="attachment_3356" class="wp-caption aligncenter" style="width: 383px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Manuel_1_bearb_NeuerSchnitt.jpg" rel="lightbox[3208]"><img class="size-large wp-image-3356" title="Manuel_1_bearb_NeuerSchnitt" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Manuel_1_bearb_NeuerSchnitt-533x800.jpg" alt="Manuel 1 bearb NeuerSchnitt 533x800 Bildkritik 2: Beauty Portrait von Manuel aus Schkeuditz" width="373" height="560" /></a><p class="wp-caption-text">Mein Vorschlag zum Bildschnitt.</p></div>
<p>Die Zusammenstellung der Bildelemente hat Manuel überlegt umgesetzt und so einen stimmigen <span style="color: #00ffff;"><strong>Bildstil</strong></span> geschaffen. Das dunkelhaarige Modell trägt, passend zum dunklen Hintergrund, ein schwarzes Oberteil. Durch das Anstrahlen des <span style="color: #00ffff;"><strong>Hintergrundes </strong></span>wir dieser gerade hell genug, um sich von den Haaren abzutrennen &#8211; ohne aber zu dominant zu werden. Die blaue Farbe (entweder durch blaues Hintergrundpapier oder eine farbige Folie vor dem Hintergrund-Blitz) unterstützt das und macht das Bild zudem noch etwas interessanter. Alles sehr stimmig. <img src='http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile Bildkritik 2: Beauty Portrait von Manuel aus Schkeuditz" class='wp-smiley' title="Bildkritik 2: Beauty Portrait von Manuel aus Schkeuditz" /> </p>
<p><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Manuel_1_bearb_kleineFehler.jpg" rel="lightbox[3208]"><img class="alignleft size-large wp-image-3374" title="Manuel_1_bearb_kleineFehler" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Manuel_1_bearb_kleineFehler-531x800.jpg" alt="Manuel 1 bearb kleineFehler 531x800 Bildkritik 2: Beauty Portrait von Manuel aus Schkeuditz" width="319" height="480" /></a>Ein paar<strong><span style="color: #00ffff;"> kleine Fehler </span></strong>sind mir noch aufgefallen. Am rechten Rand gibt es ein paar dunkle Linien auf der Haut des Modells, entweder durch die Haltung verursachte Falten, Haare oder der Schatten eines hautfarbenen BH-Halters (rot markiert). Diese hätte man (aufwendig) retuschieren oder durch einen minimal anderen Bildschnitt verhindern können. Ähnliches gilt für den Schatten, der sich zwischen Arm und Körper ergibt (neongrün).<br />
Sehr schwierig zu beurteilen ist das Reststück Arm am unteren rechten Bildrand (magenta). Ihn wegzulassen oder zu retuschieren würde dem Bild nicht guttun, aber idealerweise hätte ein klein wenig mehr des Armes aufs Bild kommen sollen. Aktuell ist nicht auf den ersten Blick klar, um was es sich bei der Fläche handelt und hat man sie einmal entdeckt, sieht man ständig dahin (und wird vom eigentlichen Motiv abgelenkt).</p>
<p>Etwas streitbar ist sicher auch der Anschnitt der Hand in den Haaren. Viele Photographen beharren darauf, das so etwas ein No-Go ist und Gliedmaßen gar nicht oder wenn dann nicht nur knapp oder über den Gelenken angeschnitten gehören. Ich sehe das weniger eng und finde den Schnitt hier tolerabel.</p>
<p>Sehr, sehr viel Arbeit (und sicher auch Zeit) hat Manuel in die <strong><span style="color: #00ffff;">Retusche </span></strong>investiert. Sie ist auf sehr hohem Niveau, verbessert das Bild enorm und ist wirklich hervorragend umgesetzt. Daran kann man nichts aussetzen.<br />
Wenn man etwas aussetzen kann, dann vielleicht, dass sie überhaupt nötig ist. Lieber hätte ich ein professionelleres Make-up gesehen und ein Licht, daß ein wenig kontrastreicher, gesteuerter und brillianter ist. Für die Nachbearbeitung, besonders das Dodge&amp;Burn (Abwedeln&amp;Nachbelichten), ist das weiche, flache Licht ideal. Für ein möglichst gutes Ergebnis direkt aus der Kamera finde ich die kaum sichtbare Schatten hinterlassende Beleuchtung nicht so gut.</p>
<p>Das Endergebnis ist dank der sehr guten Photoshop-Arbeit überzeugend und offenbart bei der Beleuchtung keinen Anlass zur Kritik. Ob man aber diese Arbeit und Zeit in der Bildbearbeitung investieren oder besser von Anfang an zielgerichteter (und damit weniger flach) ausleuchten möchte, ist eine Frage der persönlichen Einstellung (und bei Berufsphotographen oft eine Frage der Betriebswirtschaft).</p>
<div id="attachment_3364" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Manuel_1_Vorher-Nachher.jpg" rel="lightbox[3208]"><img class="size-large wp-image-3364 " title="Manuel_1_Vorher-Nachher" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/Manuel_1_Vorher-Nachher-800x593.jpg" alt="Manuel 1 Vorher Nachher 800x593 Bildkritik 2: Beauty Portrait von Manuel aus Schkeuditz" width="560" height="415" /></a><p class="wp-caption-text">Links nach, rechts vor der Bearbeitung.</p></div>
<p>Damit bin ich wieder am Ende der <a href="../sonstiges/ausfuhrliche-bildkritik/" target="_blank">Bildkritik</a> angelangt. Ich hoffe, sie war hilfreich für Manuel und Euch. <strong><span style="color: #ff0000;">Ich freue mich über Feedback in den Kommentaren!</span></strong></p>
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		<title>6 Beleuchtungstipps für absolute Einsteiger</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 10:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MiGel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nadjas Kommentar vor kurzem hat mich zu zu diesem Artikel inspiriert. Hier also ein paar ganz schnelle &#8220;Quick&#38;Dirty&#8221;-Tricks, wenn man wenig Erfahrung damit hat und mal schnell eine halbwegs ansprechende Beleuchtung braucht. 1. Eine Lichtquelle benutzen. Mehr ist für den Anfänger kaum zu beherrschen und ab der zweiten Lichtquelle bekommt man schon wieder Probleme, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.michael-gelfert.de/blog/tutorial/5-tipps-fur-fotografen-photographen-people-fotografie/" target="_blank">Nadjas Kommentar</a> vor kurzem hat mich zu zu diesem Artikel inspiriert. Hier also ein paar ganz schnelle &#8220;Quick&amp;Dirty&#8221;-Tricks, wenn man wenig Erfahrung damit hat und mal schnell eine halbwegs ansprechende Beleuchtung braucht.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3284" title="Beleuchtungstipps für Einsteiger" src="http://www.michael-gelfert.de/blog/wp-content/FM_080710_0399_V2_Web.jpg" alt="FM 080710 0399 V2 Web 6 Beleuchtungstipps für absolute Einsteiger" width="540" height="422" /></p>
<p><span id="more-3281"></span></p>
<p style="padding-left: 30px;">1. Eine Lichtquelle benutzen. Mehr ist für den Anfänger kaum zu beherrschen und ab der zweiten Lichtquelle bekommt man schon wieder Probleme, die man ohne sie gar nicht gehabt hätte (z.B. sich kreuzende Schatten, zu helle Bereiche durch addierte Beleuchtung etc.).</p>
<p style="padding-left: 30px;">2. Weiches Licht benutzen. Weiches Licht bekommt man mit einer großen Lichtquelle. Gut dafür geeignet: Fenster oder Licht, das von einer Wand zurückreflektiert wird.</p>
<p style="padding-left: 30px;">3. Nie direkt von vorne beleuchten. Das macht Bilder meist flach und langweilig. Besser: etwas seitliche Beleuchtung. Die wirkt natürlicher und schafft Plastizität.</p>
<p style="padding-left: 30px;">4. Gegenüber der seitlichen Lichtquelle einen Reflektor benutzen. Das hellt Schatten auf und verhindert zu starke Kontraste. Nach Geschmack anwenden. Stärke der Aufhellung ergibt sich aus dem Abstand zum Reflektor. Als Reflektor kann auch eine helle Wand, ein Tischtuch oder eine  Bettdecke dienen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">5. Der in der Kamera eingebaute Blitz kann auch als Beleuchtung dienen. In mind. 90% der Fälle aber nicht als GUTE. (siehe Punkte 2 und 3)</p>
<p style="padding-left: 30px;">6. Trotz der ganzen Aufmerksamkeit für die Beleuchtung den Bildaufbau nicht völlig vergessen und auf den Hintergrund achten (nicht zu unruhig)!</p>
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